Is this Porn?

28. April 2016 Lust_1

Erika Lust macht mit ihrer Produktions-Firma Lust Films erotische Independent-Filme für Erwachsene. In ihren Filmen sind Frauen nicht nur Objekte, sie beinhalten auch weibliche Lust und sie werden ethisch produziert.

Meine Vorstellung von einem Porno war, dass dieser ungustiös ist, seltsam vulgär aussehende Menschen zeigt und sowieso völlig einer nachvollziehbaren Handlung entbehrt. Außerdem hatte ich immer Angst aus Unwissenheit, Naivität oder mangels Genre-Kenntnissen an gewaltsame, „perverse“ Bilder zu geraten, die mir die Seele rauben würden.

Ich denke, dass ich mit meinen Bedenken gegenüber dem Mainstream-Porno nicht ganz alleine bin. Vor allem Frauen sind angeblich mit der Pornographie unzufrieden und können wenig mit dem allgemeinen Angebot anfangen.

Die in Stockholm geborene Erika Hallqvist empfand ähnlich. Sie aber gab sich mit dem Vorhandenen nicht zufrieden und begann die Art von Erwachsenen-Filmen zu machen, die sie gerne sehen wollte.

Erika Lust & Lust Cinema

Über Erika Lust und ihr Unternehmen wurde bereits in vielen Medien berichtet (siehe hier). In den Artikeln kann man unter anderem nachlesen, wie aus Erika Hallqvist „Erika Lust“ wurde oder sich die Geschichte von ihr selbst erzählen lassen (hier ihr TED-Talk).

Alles begann 2004 mit ihrem ersten Erwachsenen-Film „Good Girl“. Bereits diese Abschlussarbeit ihres Regie-Studiums (nach dem Abschluss in Politik, Feminismus und Sexualwissenschaften) bewies, dass explizite Filme nicht so sein müssen, wie der Durchschnittsporno. Nach mehreren Filmen gründete Lust 2010 die Produktionsfirma Lust Cinema. In deren Rahmen sie Kurzfilme aus ihrem Projekt XConfessions realisiert und die Arbeiten anderer hervorragender Erwachsenen-Film-RegisseurInnen vorstellt.

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Gemeinsam mit ihrem Partner Pablo Dobner führt Erika Lust Lust Films/Lust Cinema in Barcelona. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen ein Team aus 15 ständigen MitarbeiterInnen und wechselnden MitarbeiterInnen am Set – hauptsächlich Frauen. Denn Frau Lust hält die weibliche Perspektive für wichtig – sowohl in der Handlung des Films als auch hinter der Kamera.

Die Produzentin, Regisseurin und Autorin will mit ihrer Arbeit Pornographie in etwas verwandeln, dass vor allem Vergnügen bereitet, aber auch gesellschaftlich hilfreich und intellektuell fundiert ist. Man soll erkennen können, wer hinter ihrer Arbeit steckt und auch wofür sie steht. Hier kann man ihre 9 Regeln für den ethischen Porno-Konsum nachlesen. Diese entsprechen auch jenen Werten, denen sie sich selbst mit ihren Produktionen unterwirft.

Lust_3Das Problem mit dem Porno

Mainstream-Porno wird oft billig und schnell produziert. Er ist häufig frauenfeindlich, sexistisch und ausbeuterisch. Frauen sind darin Objekte ohne Gefühle und eigene Begierden und dienen lediglich zur Befriedigung eines oder mehrer Männer. In vielen Mainstream-Filmen werden Frauen beschimpft und erniedrigt. Sie sind somit auch Teil der Rape Culture.

Aber auch Männer kommen im Porno nicht viel besser weg. Sie werden als körperlose Penisse vergegenständlicht und sind ebenso mit Druck und Ausbeutung konfrontiert.

Da Pornos im Internet stark präsent und leicht zugänglich sind, wäre es wichtig, dass in der Erziehung auch über Pornographie gesprochen wird, sagt Lust. Sex ist oft gewalttätig und aggressiv dargestellt, daher sei es notwenig, jungen Menschen eine kritische Haltung gegenüber Pornos zu vermitteln.

Erika Lust ist aber auch davon überzeugt, dass qualitative Pornos als Werkzeuge zur Befreiung und Erziehung dienen können. Doch auch in diesem Fall muss klar gemacht werden, dass Pornographie kein tatsächlicher Sex ist. Ein Porno-Film ist lediglich die bildliche Darstellung einer Vorstellung von Sex. Liebesfilme zeigen ja auch nur eine Vorstellung von Liebe und nicht Liebe selbst.

Feministischer Porno nach Lust

Erika Lust zeigt in ihren erotischen Independent-Filmen Leidenschaft, Intimität, Liebe und Lust am Sex. Die Filme sind ästhetisch umgesetzt und zeugen von Respekt für die Darsteller. Mit ihrer Produktions-Firma ermöglicht sie weibliche Stimmen in der Pornographie. Kunst, Kultur, Kreativität und Spaß finden so Eingang in die Welt der filmischen Erotik.

Da sie den Fokus auf die weibliche Perspektive richtet, hauptsächlich mit Frauen zusammenarbeitet und sich selbst als sex-positive Feministin bezeichnet, wurden ihre Filme mit dem Etikett „feministischer Porno“ versehen. Lust wehrt sich gegen diese Zuschreibung nicht, möchte ihre Filme aber nicht als Pornos für Frauen missverstanden wissen. Ihr Publikum setzt sich zu 60 % aus Männern und zu 40 % aus Frauen zusammen.

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Resümee

Frauen mögen und wollen guten Sex mindestens genauso wie Männer. Sex dargestellt mit Story, im Einvernehmen, mit Cunnilingus, echter Lust und weiblicher Befriedigung, wollen sie auch im Film ansehen.

Lust Films beweist, dass Bilder von Sex nicht vulgär und brutal sein müssen und dass Porno keine Anti-Frauen-Haltung vertreten muss. Die Darsteller in Lust-Filmen variieren in Hautfarbe, Altersstufe und Körperformen und zeigen die Vielfalt des Lebens. Ich bin begeistert!

*alle Bilder sind Screenshots von http://erikalust.com/de/

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#WomeninBusiness

15. März 2016 Businesswomen_1

Kurzer Bleistiftrock, enge Bluse und Pumps? Nicht alle Frauen im Joballtag sehen so aus, vielleicht sogar die wenigsten. In der Stockfotographie jedoch schon. Dort sind Frauen am Arbeitsplatz meist der Sekretärinnen-Typ. EDITION F hat mit der Foto-Mission #WomeninBusiness versucht dies zu ändern.

Um das stereotype Frauen-Bild zu verändern, rief die Redaktion dazu auf, persönliche Fotos aus dem Arbeitsalltag an die Redaktion oder EyeEm zu senden. Die Top-Ten-Gewinnerfotos sind nun anzusehen.

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Was die Macht aus uns macht

14. März 2016 StarWars_Identities_8

Kritische Stimmen haben bereits bemängelt, dass mein Star-Wars-Identities-Beitrag noch immer nicht am Blog steht. Und ich will hiermit nochmals festhalten, dass ich für alle LeserInnen meines Blogs dankbar bin – ganz besonders für die skeptischen, die mich fordern.

Die Ausstellung läuft im MAK in Wien nur mehr bis zum 16.4.2016. Somit ist es höchste Zeit, über meinen Besuch dort zu berichten. Für alle Nostalgiker, Bauchnabel-Beschauer, Film-Freaks und Krieg-der-Sterne-Nerds ist etwas dabei. Auch Normalos von 0 – 99 wird die Ausstellung gefallen. Handelt es sich doch um eine „aufregende und lehrreiche Multimedia-Ausstellung“.

Welche Mächte formen Dich?

Das wird man auf der Titelseite des Flyers gefragt. Denn man soll während des Ausstellungsbesuches nicht nur etwas über das Star Wars-Universum lernen, sondern vor allem einiges über sich selbst.

Woraus setzt sich so eine Identität zusammen und wie entsteht sie? Wenn man wählen könnte, welche Identität hätte man in der Star Wars-Welt? Prinzessin, Kampfpilot oder beides? Vielleicht doch lieber Minister?

Die Ausstellung

Neben dem Erforschen der Charaktere der eigenen Lieblingsfiguren sind ca. 200 Objekte aus dem Lucas Museum of Narrative Art zu bestaunen – originale Requisiten, Modelle, Kostüme und Zeichnungen.

Die Chance Darth Vader in die Augen schauen zu können (zumindest auf die Maske) oder mit Han Solo zu schmusen, wird kaum jemals größer sein.

Möge die … ach Sie wissen schon.

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Flaschenpost

10. März 2016 Flaschenpost2

Warum ich für Facebook & Co. schreiben kann, ohne selbst diese Social Media-Kanäle zu benutzen? Ganz einfach, sie sind nur das Mittel und nicht der Zweck.

Was macht Social Media so sexy?

Der schnelle, direkte und relativ kostengünstige Kontakt mit der Kundin bzw. dem Kunden macht den Reiz der Sozialen Netze für Unternehmen und UnternehmerInnen aus. Man muss zwar auch dort seine Marketing-Hausübungen machen, aber die Kommunikation geht (scheinbar) leichter von der Hand als bei „klassischen“ Werbemaßnahmen. Unkompliziert und auf Augenhöhe werden Neuigkeiten, Informationen und Hilfestellungen gepostet.

Worum es aber eigentlich geht

Dialog ist das Zauberwort. Zwei weitere oft bemühte Begriffe sind Content und Mehrwert. Durch für Kunden nützliche Inhalte ins Gespräch kommen und bleiben, darum geht es. Dafür sind soziale Tools perfekt gemacht.

Als Texterin bereite ich nützliche Inhalte gefällig auf und verwandle sie in Texte. Ob ich diese auf Facebook stelle, für Instagram verpacke oder in eine Flaschenpost-Flasche stecke, ist völlig egal. Aber klar, Social Media ist King.

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And the GENIUS goes to …

7. März 2016 ASAGAN_Genius_1

ASAGAN Neue Geschichte(n) errang den 3. Platz beim RIZ GENIUS Ideen- und Gründerpreis!

Das Projekt von Erika Friedl, Wolfgang Hartl und dem Atelier Am Stein erhielt einen Preis von € 2.000,–. Dieser gibt der Erlebniswelt von ASAGAN – Buch, Spiel, Abenteuer, regionale Produkte – eine Chance zur Verzauberung der Welt. Wir wissen ja, „Fantasien“ hat keine Grenzen.

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Wolfgang Hartl und Erika Friedl mit „Helga“ – nicht nur ein Algen-Getränk sondern auch der 2. Platz des letzten Jahres

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FrauenFilmTage 2016

25. Februar 2016 Driving with Selvi; © Elisa Paloschi

Noch nicht ganz zu spät dran bin ich für die Ankündigung der FrauenFilmTage 2016. Diese finden ab morgen 25. Februar bis zum 4. März in Wien statt (in den Bundesländern leider nur im Programmkino Wels). Spielstätten sind das Filmcasino, das Filmhauskino am Spittelberg, das Europahaus und das Polnische Institut.

Gezeigt werden weibliches Filmschaffen zu den Themen wirtschaftliche Selbständigkeit sowie politische und persönliche Freiheit, aktuelle polnische Filme und Filme, die mit Humor gesellschaftliche Missstände aufzeigen. Die diesjährige Personale ist der Kamerafrau Eva Testor gewidmet.

Die Festivalleitung hat Gebriele Frimberger über, den Ehrenschutz übernimmt die Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger.

Ich plane zumindest einen Kinobesuch und freue mich auf den Filmgenuss und die Gästinnen.

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Gayby Baby; R: Maya Newell, © Rise and Shine

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Ayanda; R & © Sara Blecher

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Vergine Giurata; R & © Laura Bispuri

Titelbild: Driving with Selvi; R & © Elisa Paloschi

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Buchkunst

24. Februar 2016 FullSizeRender

Schreibkunst ist mein Thema, da ist es zur Buchkunst nicht mehr weit.

Zu Beginn des neuen Jahres hatte ich hochmotiviert angekündigt, dass ich über zwei Ausstellungsbesuche berichten würde. Die Ausstellung „Goldenen Zeiten – Meisterwerke der Buchkunst von der Gotik bis zur Renaissance“ lief bis 21. Februar und ist damit leider schon vorbei. Dennoch möchte ich ein paar Bilder von meinem Besuch zeigen.

Über 80 Exponate wurden im schönen Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek gezeigt.

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Als kleines Trostpflaster kann ich eine neue spannende Ausstellung im Prunksaal ankündigen. „Der ewige Kaiser – Franz Joseph I. 1830 – 1916“. Zum 100. Mal jährt sich 2016 der Todestag von Kaiser Franz Joseph, der bis zu seinem Tod „wohl am meisten abgebildeten Person des 19. Jahrhunderts“. Gezeigt werden Porträts, Lebensdokumente, Briefe und Fotos – auch aus dem Nachlass seiner Freundin Katharina Schratt.

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Möge das Qi mit Euch sein!

19. Februar 2016 Tuina_1

Von einer meiner Kundinnen erfuhr ich, dass ich etwas besitze, von dem ich gar nichts wusste. Ich bin mir sicher, Sie haben auch so ein Qi.

An meiner Arbeit liebe ich am meisten, dass ich immer wieder neue Menschen, Dinge und Tätigkeiten kennenlernen darf. Durch Ursi Kriegshaber weiß ich nun von meinem Qi und von Tuina.

Damit ich darüber für ihre Webseite und ihren Folder schreiben konnte, musste ich Tuina am eigenen Leib erfahren. Und Ursi hat die Lebensenergie Qi in meinem Körper wieder zum Fließen gebracht. So eine Existenz voller Blockaden ist ja auch kein Leben!

Konzeption und Grafik der Webseite und des Folders von Ursi Kriegshaber stammen von Marlies Kirchler. Sie entwickelte ein sehr stimmiges Corporate Design. Ihre Design-Linie sowie die Fotos von Wolfgang Hartl sind einfach nur schön.

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PS: Meine Bilder hier sind nicht ganz farbecht. Im Original schaut alles besser aus.

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ASAGAN – neue Geschichte(n)

16. Februar 2016 asagan_1

Bis er die Winkelgasse betrat und das Leben der Hexen und Zauberer entdeckte, dachte Harry Potter, er kenne die Welt um sich herum. Auch in Niederösterreich gibt es offene Geheimnisse in verborgenen Welten. Die Geschichte(n) von ASAGAN sind diesen Rätseln auf der Spur. Schon bald werden Kinder, Eltern, Tanten, Onkeln, Omas und Opas ihre Umgebung mit andern Augen sehen.

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They did it again!

Die beiden wunderbaren Verrückten, Erika Friedl und Wolfgang Hartl, sowie das restliche Team vom Atelier Am Stein haben ein neues Projekt gestartet. Nach dem utopisch visionären „Hohes Land 2115“ folgt nun eine Reise zurück in eine mythische Zukunft. Nein, ich habe mich hier nicht vertippt. Das Atelier beweist graphisch grandios, dass die Zeit nicht existiert und ganz relativ ist.

Anhand alter Bücher und Drucke illustriert das Atelier Am Stein die Region neu. Entstanden ist ein „zauberhaftes Buch, ein spannendes Spiel und ein echtes Abenteuer“.

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Erschaffen Sie ASAGAN mit!

ASAGAN ist für den „RIZ GENIUS Ideen- und Gründerpreis“ nominiert. Mit Ihrer Stimme und diesem Preis könnte diese Welt Wirklichkeit werden. Schauen Sie den Film an und voten Sie. Nur wer mutig ist, wird einen Schatz finden.

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Übrigens

Einen kleinen Vorgeschmack auf das Buch gab es bereits auf meinem Blog hier. Wer mehr sehen und erleben will, muss sich ein Herz fassen!

Alle Bilder: Atelier Am Stein

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Nachhaltige Kunden mit glücklichen Ziegen

10. Februar 2016 Servus_Mandl_1

„Der Kunde soll einfach das Gefühl haben, wenn er unsere Produkte kauft, kauft er eigentlich ein Stück Natur, ein Stück Chance für unsere Umwelt. Und ich glaube, das haben wir mit unserem Gesamtkonzept wirklich geschafft.“ Antonia Krenn

Wenn Antonia Krenn vom Bio-Ziegenhof/-Käserei Mandl über ihre MitarbeierInnen spricht, wünscht man sich, es würde allen MitarbeiterInnen in ihren Unternehmen so gut gehen. Und dabei meint Antonia mit MitarbeiterInnen in erster Linie die Ziegen des Hofes.

Ich vertextete ihre begeisterten und humorvollen Worte für die Homepage des Ziegenhofes und hatte riesigen Spaß dabei.

Dass der Ziegenhof Mandl etwas ganz Besonderes ist, wurde nun auch vom Servus-Magazin entdeckt. In der aktuellen Ausgabe wird über den Hof in Buckligen Welt und über Bäuerin Antonia Krenn und Bauer Michael Mandl berichtet. Der Artikel beschreibt das Leben am Hof sehr anschaulich, schöne Bilder unterstreichen den Text.

Im Magazin nicht erwähnt ist, dass der Ziegenhof mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis 2015 in der Kategorie „Landwirtschaft“ ausgezeichnet wurde. Der Hof macht die Ziegen glücklich und ist nachhaltig. Von der Tierhaltung über die Landwirtschaft bis zur Käserei und den Menschen, die am Hof arbeiten ist alles wohldurchdacht. In diesem Beitrag hier stellen Antonia und Michael ihr Konzept selbst vor.

Ein Detail vielleicht noch: ich habe schon viele Ziegenmilch-Produkte ausprobiert, aber bisher selten so qualitativ hochwertige Ziegenköstlichkeiten genießen können wie jene vom Ziegenhof Mandl.

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Das Bild stammt von mir.

Alle Bilder des Servus-Magazins stammen von Manuel Zauner.

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Schöne Worte

29. Januar 2016 Jamsession

Welche Freude, es gibt sie noch – die schönen Worte und die lebendige Sprache in der Werbung.

Heute Morgen stolperte ich über eine Anzeige (Rondo/der Standard) von Jamsession. Diese war so fein geschrieben, dass ich darüber berichten muss. Da tanzen Verben und kleinste Einheiten sind benannt. Bei so einer Jam Session möchte man gerne dabei sein.

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Die Looshaus-Webseite

26. Januar 2016 Looshaus_Webseite_1

Jetzt bitte alle festhalten – der Text auf der neuen Looshaus-Webseite stammt von mir. Eine Ehre!

Bernhard Stranz ist für das schöne Web-Design verantwortlich, die tollen Bilder stammen von Christian Redtenbacher, Franz Zwickl und Christian Belschan.

Oder nur die Bilder genießen

Was mir besonders gut gefällt an der Seite ist, dass man die Bilder auch ohne den Text (obwohl der natürlich auch sehr wichtig ist) und dafür schön groß ansehen kann (auf die kleinen weißen Pfeile rechts unten klicken). So können die Bilder von den Menschen, vom Haus und von der Landschaft besonders gut wirken.

Das Looshaus ist ein Architekturjuwel, es wurde vom weltberühmten Architekten Adolf Loos geplant. Das wunderschöne Semmeringgebiet liefert dazu die perfekte Kulisse. Der wahre Schatz des Hauses ist aber die entspannte Gastlichkeit.

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Über den Looshaus-Prospekt hatte ich bereits berichtet.

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Die Zukunft im Text

14. Januar 2016 Orakel_Magie_Horoskop_Titel_1

Haben Sie Ihr Horoskop für 2016 bereits gelesen? Was sagen die Sterne für Sie für dieses Jahr voraus? Was sagen die Tarot-Karten? Oder verlassen Sie sich völlig darauf, was zu Silvester beim Bleigießen herausgekommen ist?

Alles Blödsinn? Mag sein, aber bereits vor tausenden von Jahren versuchten die Menschen in die Zukunft zu blicken und diese zu beeinflussen. Das erfuhr ich in der Ausstellung „Orakelsprüche, Magie und Horoskope – Wie Ägypten die Zukunft sah“ im Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek. In die ich es gerade noch geschafft hatte, bevor sie am 10. Jänner endete.

Orakelsprüche, magische Texte und astrologische Abhandlungen wurden in Demotisch, Koptisch, Griechisch und Arabisch auf Papyrus, Papier und Silber geschrieben. Die Schriften dienten als (Schutz-)Amulette, astronomische Tabellen, Orakel, Beschwörungen, Talismane und Anleitungen für die Deutung von Träumen und Horoskopen.

Es war spannend zu verfolgen, dass sich in 1800 Jahren (ca. 400 v. Chr. bis ca. 15. Jh. n. Chr.) ägyptischer Geschichte und bis heute die Anliegen und Sorgen der Menschen kaum verändert haben (das Amulett gegen den Skorpionstich erscheint mir noch immer sehr nützlich). Interessant ist auch der gemeinsame Gebrauch magischer Praktiken über Sprachgruppen und Religionszugehörigkeiten hinweg.

Von Bauernpraktiken über „Zuckungsliteratur“ (Palomantik = die Kunst aus den unkontrollierten Bewegungen einzelner Körperteile zukünftige Ereignisse verherzugsagen) bis zu Geheimschriften gab es Erstaunliches zu betrachten. Man konnte hervorragend erkennen, wie wichtig Texte offensichtlich schon seit sehr sehr langer Zeit sind. Denn auch heute noch kann ein guter Text die Zukunft verändern.

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Salomonsiegel – zehn Hexagramme

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Beschwörung zur Heilung

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Sator-Quadrat in Geheimschrift

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Wissenschaftliche Abhandlung zur Traumdeutung; Arabisch

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Another Year

8. Januar 2016 Schneemann

Die besten Wünsche für das neue Jahr! Nach Urlaub und Ferien melde ich mich zurück.

Für dieses Jahr mache ich gar keine Vorsätze, die ich meist doch nicht einhalte, weil immer zu hoch gegriffen. Aber Wünsche habe ich einige für 2016.

Ich wünsche mir für alle Gesundheit, Zeit, und Besinnung. Und ich wünsche mir für mich mehr Freundlichkeit, Großzügigkeit, Mitgefühl, Toleranz, Offenheit und Mut. Ich will dem Leben, anderen Menschen und mir selbst treu bleiben.

Das Blog-Jahr 2016

Hier auf dem Blog beginne ich das Jahr mit Berichten über meine Ausstellungsbesuche im Weihnachtsurlaub („Goldene Zeiten – Meisterwerke der Buchkunst von der Gotik bis zur Renaissance“ und „Star Wars Identities“).

Es gilt neue KundInnen und deren Webseiten vorzustellen. Außerdem will ich dieses Jahr mehr über meine Arbeit schreiben.

Wer keinen Beitrag verpassen will, kann meinen Blog abonnieren und erhält meine Artikel per E-Mail. In der rechten Spalte die E-Mail-Adresse eingeben und auf den Abonnieren-Button klicken (das Geheimwort lösen und in der englischen Bestätigungsmail des Feedburners, die Sie erhalten,  auf den Link klicken – klingt jetzt aber schlimmer als es ist).

Ich freue mich auf das neue Jahr und auf Kommentare und Anregungen von Euch!

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Frohe Weihnachten!

23. Dezember 2015 Weihnachten_Nicole

Ich wünsche allen schöne Festtage und ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr!

Bilder vom Christkindlmarkt am Rathausplatz in Wien.

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Rathausplatz_1

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Wir müssen nur wollen

21. Dezember 2015 Geschenke

Dieses Jahr war ich etwas spät dran mit den Weihnachtskarten und Kleinigkeiten für meine KundInnen. Ok, sehr spät. Der untypische Winter brachte mich völlig aus dem Rhythmus. Ein kleiner Umstieg in den Weihnachtself-Modus hatte die Sache doch noch gerettet.

Zumindest hatte ich mir gut überlegt, was sich meine KundInnen vom Christkind wünschen. Und das können nicht alle von sich behaupten.

Der Handel in Österreich will scheinbar gar nicht so genau wissen, was die Kundschaft sich wünscht und auch nicht, wie sie es gerne hätte – nämlich AUCH online (der Standard Sa./So. 12./13. Dezember).

Der Wissenschafter Gerrit Heinemann meint, dass die Digitalisierung zur Entfremdung zwischen Kunden und Handel geführt hat. Er sagte: „Die Kunst liege darin, das Beste aus allen Welten miteinander zu verbinden, …“.

Also, wir müssen nur wollen, dann klappt´s auch mit dem Weihnachtsmann.

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Almenstern und Mondritter

6. November 2015 Titel

Im Oktober nahmen mich meine Kinder zu einer Veranstaltung mit (ja, das Blatt wendet sich). Das Atelier Am Stein-Team lud ein zu „3 und 4 ist 5 bis 9 Geschichten“, einer Buchvorstellung und Lesung mit Bildern.

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Wolfgang Hartl und Gäste

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Vorgestellt wurde „Almenstern und Mondritter“ das Kinder-Buch aus dem Atelier Am Stein. Das Buch wird leider erst nächstes Jahr gedruckt, aber so hatten die Kinder (und wenn mitgenommen, auch die glücklichen Eltern) schon die Gelegenheit einmal reinzuschnuppern. Bewirtet wurden die Kinder an diesem Nachmittag mit Kuchen und Saft und sie bekamen das Malbuch „Schneebär auf großer Reise durch´s Schneebergland“ geschenkt.

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„Almenstern und Mondritter“ ist wunderschön geworden. Meine Kinder und ich können es kaum erwarten, es in Händen zu halten. Den genauen Erscheinungstermin und eine Vorstellung des druckfrischen Werkes wird es hier auf dem Blog geben.

Als kleine Ergänzung:

Mit dem Atelier Am Stein durfte ich schon mehrmals zusammenarbeiten – immer eine Ehre und ein großes Vergnügen! Für und mit Wolfgang Hartl – der das Kinder-Buch schrieb – textete, bloggte und postete ich an seinem Projekt „Hohes Land 2115“.

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Recherche

30. Oktober 2015 Recherche_TCM

Die Recherche ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Ich sammle Informationen über Dienstleistungen, Produkte, den Betrieb, die Werkstätte, das Unternehmen, die Organisation. Und ich versuche ein Gespür zu bekommen für die Menschen, die im Text vorkommen sollen und für die Menschen, die den Text später lesen werden.

Derzeit beschäftige ich mich mit Tuina, der Massage der Traditionellen Chinesischen Medizin und mit Craft Bier. Nur oberflächlich betrachtet, sind dies völlig verschiedene Dinge. Zwecks Recherche lese ich jetzt chinesische Philosophie und trinke dazu mein Craft-Bierchen.

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Smaklig måltid!

22. Oktober 2015 Kochkurs_Titel

Meine Freundin Eva Dreitler vom StiegenWirt, für die ich Blog-Beiträge, Facebook-Posts und Pressetexte verfasse, hatte mich zum Ikea-Business-Kochen eingeladen. Danke nochmals!

Der ganze Abend stand unter den Mottos „Lass uns zusammen kochen!“ und „Jedes Essen ist ein Fest.“ Wobei es Ikea offensichtlich auch darum ging, die eigenen Lebensmittel (pikante und süße Fertig-Gerichte, Snacks, aber auch Fisch und Fleisch) zu bewerben und zu zeigen, dass mit diesen gekocht werden kann. Ikea-Business-Mitgliedern wurde so die Möglichkeit geboten, sich mit KollegInnen, MitarbeiterInnen oder GeschäftspartnerInnen auszutauschen und zu netzwerken.

Wir kochten in der ichkoche.at-Kochschule am Naschmarkt unter der Anleitung zweier Haubenköche (die scheint es mittlerweile sehr zahlreich zu geben) und mit Unterstützung einer Ikea-Marketing-Dame und eines Ikea-Food-Experten. Die Zubereitung des 4-gängigen Menüs und das gemeinsame Essen gingen sich in den dreieinhalb Stunden wunderbar aus. Ein wahrer Segen waren die im Preis enthaltenen Getränke – gute Auswahl und feine Qualität.

Das Essen schmeckte köstlich (mehr dazu hier auf dem Blog von Eva Dreitler) und der Abend war sehr amüsant.

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Die wunderbare Eva Dreitler im Gespräch mit der Dame von Ikea.

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Zeit zum Essen!

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Das Goodie-Bag des Abends

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